Interview

Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden? Sinnvoll wäre unserer Ansicht nach die Zusammenführung der Kompetenzen für die Bereiche Kunst, Kultur und Medien in einem Ministerium. Dabei sollte es auch zu einer Neuorganisation der österreichischen Auslandskulturpolitik kommen.
<p><i>1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden?</i><br /> <br /> Das Staatssekretariat im Bundeskanzleramt unter der Führung von Staatssekretär Franz Morak hat gezeigt, dass die Kunstagenden durchaus in geeigneter Form als "Chefsache" behandelt wurden. Die im Unterrichtsministerium angesiedelten Kulturagenden wurden von Frau BM Gehrer ebenso in geeigneter und dem Koalitionsabkommen
<p><span class="headline"><strong>Wolfgang Schüssel, 18. Oktober 2002</strong> </span></p> <p><i>1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden?</i><br /> <br /> Die Zusammensetzung der Ministerien hat in dieser Legislaturperiode sehr effizient funktioniert.<br /> <br /> <br /> <i>2) Welche Person aus Ihrem Team haben Sie für die Regierungsfunktion eines/einer Kulturministerin
Servicekünstler Deutschbauer und Spring geben im Gespräch mit Gerald Raunig bereitwillig Auskunft über ihre diversen affirmativen Projekte in Wort, Schrift und Bild, betreiben Selbstexegese und Apologie, schließlich auch bezüglich ihrer Kollaboration mit Kurator-Kurator Franz Morak in dessen Reihe "Kunst gegen Gewalt"
Die Grünen wollen mit der Bündelung verschiedener Kompetenzen eindeutige Zuständigkeiten und Synergien sowie eine insgesamt stärkere politische Vertretung der Kulturanliegen bewirken. In einem Kulturenministerium werden die Kulturpolitik aufgewertet und alle Bereiche zusammenführt: