Kunstfreiheit

Ausstellungen im öffentlichen Raum werden mutwillig zerstört, einer Marienstatue der Kopf abgesägt, Kunstinstallationen beschädigt, die öffentliche Finanzierung kontroverser Kunst wird in Frage gestellt, involvierte Künstler*innen und Kulturarbeitende versucht durch Hassmails oder rechtsextreme Aufmärsche einzuschüchtern. Die Liste an Angriffen auf die Kunstfreiheit in Österreich in jüngster Zeit ist lang.
Wie arbeiten Kulturorganisationen weiter, wenn Förderungen gekürzt, Leitungen politisch besetzt und Ausschlüsse als „Qualitätssicherung“ getarnt werden? Einblicke in Erfahrungen aus Mittel- und Osteuropa und mögliche Strategien, die helfen können, Kürzungen, nationalistische Förderpolitik und politischem Einfluss standzuhalten, ohne kulturelle Infrastruktur unsichtbar werden zu lassen.