Praxis

Ein altes Veranstaltungsfoto, eine längst vergangene Ankündigung – und Jahre später plötzlich eine Forderung über mehrere tausend Euro. Was Kulturinitiativen beim Urheberrecht im Netz beachten sollten, wie spezialisierte Kanzleien vorgehen und was im Fall einer Abmahnung zu tun ist, klärt das Webinar am 12. November praxisnah und ohne juristische Umwege.
Rückblick auf das Jahr der Literatur 2026 in Kärnten | Koroška: Gemeinsam mit Andreas Krištof von section.a und Doris Moser, Leiterin des Fachbereichs Angewandte Germanistik an der Universität Klagenfurt und Mitglied des Programmbeirats, werfen wir einen Blick zurück auf das Literaturjahr 2026: Welche Impulse wurden gesetzt, welche Projekte und Begegnungen sind entstanden und was bleibt über das Schwerpunktjahr hinaus?
Politischer Aktionismus von David Prieth: Der Volkskanzler Haltung zeigen ist bequem, wenn man damit junges Publikum anziehen kann und öffentlich nicht aneckt. Aber politische Veränderung passiert nicht, wenn es opportun sein muss. Was passiert, wenn Kunst aus der Komfortzone kommt und tatsächlich Ärger macht? Von feministischem Brauchtum, Kopftüchern von HCStraChe bis Volkskanzler gibt es auch neuere aktionistische Impulse.
Community Building in der Praxis - Sujetbild zum Praxisprogramm der IG Kultur im Herbst 2026 In Zeiten knapper werdender Ressourcen werden Menschen, die Kulturräume mittragen und stützen, umso wichtiger. Doch solche Verbundenheit entsteht nicht von selbst – sie ist Beziehungsarbeit an der Wurzel. Mit dem Praxislabor Community Building starten IG Kultur Österreich und IG Kultur Steiermark ein Programm, um Kulturinitiativen dabei zu unterstützen, neue Wege der Publikumsentwicklung und gemeinschaftlichen Teilhabe praktisch zu erproben.
Silencing Gaze ©  Lia Kastiyo-Spinósa Kunst als gelebte Praxis des Widerspruchs – gegen Ausschluss, Normalisierung und die Vereinnahmung durch Markt und Institutionen. Lia Kastiyo-Spinósa zeigt auf, wie Vielfalt in selbstorganisierten Räumen entsteht und warum sie eine Voraussetzung demokratischen Zusammenlebens ist.
Information AMS Zuverdienst Zuverdienstverbot Künstlerin Künstler Veranstaltung Seit 1.1.2026 gilt für den AMS-Bezug ein weitgehendes Zuverdienstverbot. Zwar gibt es laut Gesetz klare Ausnahmeregelungen, wie diese in der Praxis der AMS-Verwaltung angewendet werden, ist allerdings nicht so klar. Bei der Info-Veranstaltungen am 17. November informieren Expert*innen der Arbeiterkammer sowie des Kulturrats über die aktuelle Lage und geben Praxistipps für alle aus Kunst und Kultur, die als auch selbständig Tätige nun von der Neuregelung betroffen sind.
Seit Jahren ist es für Kulturvereine und Künstler*innen selbstverständlich, in sozialen Netzwerken präsent zu sein: Meist Instagram, manchmal auch (noch) Facebook und X oder Tiktok. Diese Präsenz verspricht ihnen einen niedrigschwelligen Kontakt zu ihrem Publikum und vice versa, aber gerät durch Einflussnahmen auf Netzwerke und politische Umbrüche zusehends in Kritik. Rechtfertigen die Vorteile die Kompromisse, oder geht es auch besser? Leonhard Rabensteiner über Reichweite und Kompromisse in sozialen Medien.
Rechnungsprüfung im Kulturverein - muss das sein? Ja, wir erklären wie! Rechnungsprüfung im Kulturverein: Was muss eigentlich geprüft werden, wer darf die Prüfung übernehmen und welche Unterlagen braucht es dafür? In unserer Beratungspraxis tauchen dazu immer wieder Fragen auf. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Ablauf, Aufgaben und Anforderungen der Rechnungsprüfung zusammengestellt – fachlich geprüft von der Betriebswirtin Stephanie Schlögl.
Am 31. Oktober ist Weltspartag. Die Initiative Krötenwanderung und die IG Kultur Steiermark nehmen das zum Anlass, um über eine andere Frage nachzudenken: Was kann unser Geld möglich machen – und welche Welt finanziert es mit?
Bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška gibt es heuer einige Änderungen und Vereinfachungen. Was ist neu? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Vertreter:innen der Abteilung 4 – Kunst, Kultur, Gesellschaft des Landes Kärnten erläuterten die Änderungen in einer Lunch Lecture. Jetzt nachlesen!
Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Ob Bar, Aufbau oder Gästebetreuung: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es oft nicht. Aber wie sehen das die Behörden? Wo verläuft die Grenze zwischen freiwilliger Mitarbeit und rechtlich problematischen Konstellationen? Welche Risiken bestehen und worauf sollten Vereine achten? Im Webinar am 14. Oktober erfahrt ihr, worauf ihr in der Praxis achten solltet, um die freiwillige Mitarbeit in eurem Kulturverein sicherer zu organisieren.